September bedeutet in vielen Kitas: neue Kinder kommen. Die Eingewöhnung ist eine sensible Phase, die gut begleitet sein will. Die richtigen Spiele helfen dabei, Vertrauen aufzubauen, Ängste abzubauen und die neue Gruppe als sicheren Ort zu erleben.
Spiele für die ersten Tage
In den ersten Tagen brauchen neue Kinder vor allem Sicherheit und Überschaubarkeit. Kleine Spielangebote statt großer Gruppenaktivitäten sind ideal: Sensorik-Box zum Entdecken, einfache Puzzle, Becherstapeln. Diese Spiele können Kinder allein beginnen und brauchen keine Regelerklärung – sie laden einfach ein.
Kennenlernen durch Spiel
Wenn die ersten Kinder sich eingespielt haben, kommen Kennenlernspiele: Namens-Klatschrythmus (alle klatschen den Namen eines Kindes), Ich sehe was – wer kennt schon den Gruppenraum? – oder das Tücher-Kuckuck für die Kleinsten, das Nähe und Spaß verbindet. Diese Spiele nennen Namen, schaffen Zugehörigkeit und zeigen: Hier bist du willkommen.
Eltern einbeziehen
In der Eingewöhnungsphase sind Eltern noch dabei. Nutze das: Eltern können beim Spiel mitmachen, das gibt dem Kind Sicherheit. Zeige Eltern, wie die Spiele funktionieren, damit sie sie auch zu Hause spielen können. Die Verbindung zwischen Kita und Zuhause ist der stärkste Faktor für eine gelingende Eingewöhnung.
Wenn die Eingewöhnung schwierig ist
Manche Kinder weinen auch nach Wochen noch beim Abschied. Das ist normal und kein Zeichen des Scheiterns. Beobachte: Beruhigt sich das Kind nach kurzer Zeit? Spielt es und ist neugierig? Dann geht es ihm gut, auch wenn der Abschied schwer fällt. Halte engen Kontakt zu den Eltern und teile positive Erlebnisse – das erleichtert auch Eltern das Loslassen.